5 Nachteile des Internets der Dinge

  1. Sicherheit

    Viele Daten werden im Internet der Dinge gespeichert, welche meist mit einem Server synchronisiert werden. Da sie online gestellt sind entstehen einige Nachteile:
    • Die Daten können durch Hackerangriffe an Dritte weiter gegeben und von diesen Missbraucht werden
    • Sie können auch von der Firma selbst, wenn diese böse Absichten verfolgt, ausgenutzt werden
    • Außerdem können die Geräte selbst im Rahmen von DDOS Angriffen genutzt werden

  2. Fehlende Standards

    Jeder Hersteller erstellt und nutzt seine eigenen Standards. Möchte man zwei Geräte verschiedener Hersteller kombinieren treten schnell Fehler auf, da die Daten von den Herstellern verschieden bearbeitet werden. Ein gutes Beispiel geben dafür Fitnesstracker. Die meisten Hersteller ermöglichen es, Schlaf aufzuzeichnen. Unter manchen kann man diese Schlafdaten bereits austauschen, jedoch ist es oft nur möglich einfache Informationen wie Schritte zu synchronisieren.
  3. Komplexität

    Im Internet der Dinge werden viele Geräte miteinander vernetzt. So entsteht schnell eine sehr komplexe Struktur. Der Mensch hat dann oft keinen Einblick mehr, welche Daten von welchen Geräten wohin geschickt werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass auftretende Probleme nur schwer gelöst werden können.
  4. Abnahme des Beschäftigungsgrades

    Es ist klar, dass durch das Internet der Dinge viele Arbeitsplätze weg fallen werden. Bandarbeiter werden kaum noch benötigt, da Maschinen ihre Arbeit einfacher und präziser erledigen können. Schon bei früheren industriellen Revolutionen wurden große Bevölkerungsschichten arbeitslos. Es stellt sich jedoch die Frage, ob durch das Internet der Dinge nicht auch im gleichen Maße Arbeitsplätze geschafft werden. Die Entwicklung in letzter Zeit bestätigt diese Annahme.
  5. Privatsphäre

    Der größte Nachteil des Internets der Dinge sind die Daten, welche generiert und erfasst werden. In einem Zeitalter der allumfassenden Überwachung durch den Staat und viele Firmen erscheint es kaum hilfreich, mit Geräten des Internets der Dinge zusätzliche Daten zu speichern und so die Überwachung noch einfach zu machen. Daher ist es essentiell notwendig, dass die sensiblen Daten immer entsprechend verschlüsselt werden bevor sie auf dem Server des Herstellers landen.
  6. Zusammenfassend kann man sagen, dass das Internet der Dinge neue Sicherheitsstandards braucht. Die sich etablierten Firmen müssen zusammenarbeiten um dem Nutzer eine sorgenfreie Nutzung des Internets der Dinge zu ermöglichen. Ist dies geschafft können die vielfältigen Vorteile des Internets der Dinge ihren Nutzen entfalten.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.